Samstag, 25. Mai 2019
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Verärgert

aus der Allgäuer Zeitung vom 04.05.2012

Haubenschloss Anwohner kritisieren Durchfahrtsverkehr und Parken

„Höchste Zeit, dass übers 
Haubenschloss gesprochen wird“. So reagierte ein Besucher einer gut besuchten Stadtteilversammlung der CSU-Kempten-Süd. Denn stark verärgert sind die Haubenschloßbewohner über die starke Verkehrsbelastung mit Autos, Lkw und Bussen in verschiedenen Wohnstraßen – vor allem in der Dornierstraße.


"Wir haben Ihre Vorschläge und Kritikpunkte, die letztes Jahr in unserer Stadtteilversammlung in der Eich von Ihnen gefordert wurden, abgearbeitet", berichtete Alexander Buck und freute sich darüber," dass wir hier in der Eicher SV - 29 - Gaststätte endlich wieder einen Wirt haben. Der braucht jetzt unsere Unterstützung." Nachdem die Stadträte Josef Leonhard Schmid und Peter Wagenbrenner einen Sachstandsbericht zur aktuellen Stadtratspolitik gegeben hatten, kam die Bürger - Diskussion, an der sich auch Stadtrat Stefan Prause beteiligte, schnell auf Touren: Mit persönlichen Erfahrungsbeispielen wiesen betroffene Anlieger auf den zu schnellen Verkehr in der Spielstraße Akosweg hin. Auch in der Weissholzstraße werde zu schnell gefahren. Es wurde deshalb angeregt, Schwellen in die Fahrbahnen zu bauen. Ich werde mich deshalb mit dem Verkehrsamt der Stadt in
Verbindung setzen.", erklärte Alexander Buck und kündigte einen Bericht in der nächsten Eich -Stadtteilversammlung an.

Angesprochen wurde auch der Leinenzwang am Weg unten an der Iller. ". Hundebesitzer haben keine Möglichkeit mehr, ihre Hunde frei laufen zu lassen.", kritisierte ein Eicher, der auch darauf hin wies, dass am grünen Hügel zwischen Oberer Eicher Straße und Mittlerer Eicher Straße bzw. an der Bushaltestelle ein beliebter Treff von Jugendlichen sei. Die sollen dort ruhig zusammen kommen, hieß es, aber aufhören, Unrat und zerbrochene Flaschen herum zu werfen, sogar an der Bushaltestelle, sagte der Anlieger.

Anschließend beklagten sich lärmgeschädigte Anwohner der Oberen und der Mittleren Eicher Straße, dass die Züge der Bahn an der Oberen Eicher Straße an der Zufahrt zum Bahngelände zu allen Tages- und Nachtzeiten laut pfeifen." Untertags ist das ja kein Problem, aber nachts und in der Früh steht man dann fast im Bett.", klagte ein Anwohner." Könnte man nachts das Pfeifen der Züge einstellen?". Weiterhin wurde von einem Versammlungsteilnehmer auf den schlechten und verdreckten Zustand der Fahrradständer auf der Ostseite des Bahnhofs am Zugang Eicher Straße hingewiesen.

Ein Anwohner aus dem Weissholz - Bereich kritisierte den schlechten Zustand des Fußweges vom SV29 - Gelände zur Eicher Schule. Es wurdeberichtet, dass der Oberbürgermeister die Erneuerung des Weges schon zugesagt habe. Ortsvorsitzender Buck zückte wieder einmal sein Notizbuch und will das Anliegen unterstützen.

Weitere Wünsche betrafen eine Ampelanlage an der Kreuzung Brücke Obere Eicher Straße zur B 19 sowie eine Gehwegabsenkung für Radfahrer an dieser Stelle. Der Weg durch das Hermannstobel sei in einem schlechten Zustand, außerdem sei die Holzbrüstung am gefährlichsten Teil defekt und somit bestehe dort eine Unfallgefahr, erklärte eine Anwohnerin den CSU - Stadträten." Fußgänger am Adelharzweg leben aufgrund der Unübersichtlichkeit der Straße gefährlich. Das sollte geändert werden.", regte eine Anwohnerin aus der Heggener Straße an. Ein Bürger aus dem Eicher Ringweg bat darum, dass am Rad/Gehweg nach Hegge beim Parkplatz Eicher Friedhof das Gebüsch geschnitten wird. Bei der Ausfahrt auf die Straße sei die Sicht auf den Gehweg versperrt.

Ortsvorsitzender Alexander Buck und die Stadträte Wagenbrenner, Prause und Schmid dankten den Eichern für Ihre Anregungen und kündigten an, sich wie in den vergangenen Jahren bald wieder der Diskussion im SV 29 - Vereinsheim zu stellen.

 

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