Mittwoch, 26. Juni 2019
DEVELOPER Ziegert IT.
lorenz.png

Prause fordert mehr Bedenkzeit für Mütter

aus dem Kreisbote  vom  19.01.2013

Mehr als 90 Prozent aller Schwangerschaften werden abgebrochen, wenn beim Ungeborenen Down-Syndrom diagnostiziert wird. Kerstin Ellner, Mutter von Mia, einem Mädchen mit Down-Syndrom hat eine stille Petition im Deutschen Bundestag eingereicht. Darin fordert sie im Falle eines positiven Tests die gesetzliche Mindestbedenkzeit von drei Tagen auf 14 Tage zu verlängern.

Kemptens CSU-Stadtrat Stephan Prause will ebenfalls eine längere Bedenkzeit. Er unterstützt die junge Mutter in ihrem Anliegen: „Es muss werdenden Eltern möglich sein, in aller Ruhe und ohne Druck von außen eine Entscheidung zu treffen”, betont Prause. Eine Entscheidung dürfe nicht im Schock der ersten Diagnose passieren, so der Stadtrat weiter. Am Rande des CSU-Neujahrsempfanges im Kornhaus unterhielt sich Prause mit Ministerpräsidenten Horst Seehofer und Staatssekretär Dr. Gerd Müller über die aktuelle Petition von Kerstin Ellner. Er bat seine CSU-Parteifreunde um Unterstützung. Dazu überreichte Prause Seehofer eine Informationsmappe. Diese nahm der Landesvater mit. Der Kemptener Stadtrat hofft außerdem, dass viele Kemptener diese Aktion unterstützen. Wie das geht und weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.miaskIeinesextra.de.

 

 

Kommentar schreiben


Juni 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30