Samstag, 25. Mai 2019
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Gegrummel im Haubenschloß

aus dem Kreisbote vom 10.07.2013

Bürger ärgern sich über den Verkehr und die Telekom

Die Bürger im Haubenschloß sind teilweise verärgert über den schlechten Ausbau des Glaserfasernetzes durch die Telekom und starke Verkehrsbelastung durch Autos, Lkws und Bussen in verschiedenen Wohnstraßen - vor allem in der Lessingstraße und In der Dornierstraße. Das wurde jetzt bei einer Stadtteilversammlung der CSU Kempten-Süd deutlich.

 

 

Da diese Problematik schon bei der letztjährigen Versammlung teilweise angesprochen wurde, legte Ortsvorsitzender Alexander Buck den Anwesenden Ergebnisse von aktuellen Radarmessungen und Verkehrsmessungen der Stadtverwaltung vor, die diese Kritikpunkte ein wenig entschärften. „In der Dornierstraße sind die Messergebnisse als unauffällig zu bezeichnen.“ „Die überwiegende Mehrheit mit ca. 91 Prozent der Fahrzeuge fährt nur Geschwindigkeiten bis 40 km/h." So zitierte Buck ein Schreiben des Verkehrsamtes. OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) kündigte an, dass die Verwaltung künftig neue Geschwindigkeitsanzeiger in diesem Bereich verstärkt einsetzen wolle.

„Bei den Glasfaserarbeiten wurde teilweise sehr schlampig gearbeitet." „In vielen Bereichen sind immer noch Versätze.“ „Jetzt wird in einigen Ecken wieder aufgerissen.“ Klagen dieser Art über die Art und Weise, wie die Telekom in Kempten das Glasfasernetz ausbaut, waren an diesem Abend ebenfalls häufig zu hören. OB Dr. Netzer bat daher um die Mitarbeit der Anwohner und um die Weiterleitung an das Tiefbauamt. „Wir werden uns dann darum kümmern,“ betonte Netzer.

Markus Hatt, Kreisvorsitzender der ]U, plädierte für mehr Parkplätze an der Hochschule. "Die Parkplatznot an der Kemptener Hochschule nimmt kein Ende", kritisierte er. Die Hochschule sei ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für die Region und habe seit Jahren einen konstanten Zuwachs an Studierenden. Das mache auch das Leben in der Stadt bunter und lebendiger. Mittlerweile tummeln sich über 4500 Studenten am Campus an der Bahnhofstraße. Die Zahl der Parkplätze dagegen reiche schon seit langem bei weitem nicht mehr aus. "Anhand der Ampelsymbolik befinden wir uns im orangenen Bereich", so Hatt.

Erschwerend komme hinzu, dass weitere rund „I00 Stellplätze auf dem Gelände von XXXLutz in diesem Sommer beim geplanten Baubeginn des Möbelhauses wegfallen werden. Eine denkbare Lösung wäre laut der JU den Mittelstreifen am Ring zu benutzen. Dies würde problemlos funktionieren und wurde von den Jungpolitikern auch schon einmal getestet. Hier konnten etwa 120 neue Parkplätze problemlos entstehen. Hatt sieht allerdings auch den ÖPNV in der Pflicht: „Es muss auch im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs etwas passieren", so Hatt weiter.

Ein weiteres Thema in der Versammlung war das „Wirtshaussterben" in Kempten. Stadtrat Harald Platz gab in diesem Fall Antwort; "Wir haben ein verändertes Konsumverhalten. Wir beobachten eine veränderte Esskultur und die Menschen haben nicht mehr die Zeit zum gemütlichen Konsum und Ausgehkultur, wie beispielsweise der Stammtisch."

Ein Anwohner der Zugspitzstraße bat Ortsvorsitzenden Buck um die Mithilfe bei der Einrichtung einer Zone 30. "Die Situation in der Zugspitzstraße ist unerträglich." Vor Kurzem sei fast ein Kind überfahren worden. Buck regte in diesem Zusammenhang eine Ortsbegehung des Stadtrats an.

Diskussion gab es außerdem über den geplanten Bau von XXXLutz. Buck teilte mit, dass er noch vor der Veranstaltung mit dem Expansionsleiter gesprochen hat. „Die Fertigstellung soll Ende 2015 bzw. Anfang 2016 sein laut XXXLutz", so der Ortsvorsitzende.

Eine Stadteilversammlung wie diese soll auch im kommenden Jahr wieder stattfinden, kündigte Buck an. an

 

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